Vegan unterwegs in tansania



HIGHLIGHTS

  • kleine Gruppe mit 6 Teilnehmern
  • vegane Vollverpflegung, teilweise mit veganen Lunchpaketen in der Wildnis
  • Fensterplatzgarantie im Landcruiser während der Safari
  • erfahrener, kompetenter, englischsprachiger Fahrer, der gleichzeitig Reiseleiter ist
  • authentisches Massailand
  • Naturwanderung mit Kräutersammeln
  • Safaris im Serengeti Nationalpark
  • atemberaubender Ngorongoro Krater
  • Elefanten-reicher Tarangire Nationalpark
  • Flamingos im Lake Manyara Nationalpark (je nach Saisonzeit)
  • Übernachtung in komfortablen, authentischen Zeltcamps und Lodges mit Fokus auf Nachhaltigkeit
  • Wahlweise Anschlussaufenthalt: 4 Nächte auf Sansibar inkl. Transfer und veganer Halbpension 

1. Tag, Am Fuße des Kilimanjaro

Willkommen in Tansania! Nach eurer Ankunft am internationalen Flughafen Kilimanjaro werdet ihr von eurem Fahrer empfangen und zu eurer Lodge gebracht. Die wunderschöne, auf 1.300 Meter Höhe gelegene Lodge befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Machame Gate, dem Eingang des Kilimanjaro Nationalparks. Eingebettet im Bergregenwald mit vielfältiger Vegetation, wie Eukalyptusbäume, Bananenstauden und Kaffeesträucher, liegen die einzelnen Bungalows der Unterkunft. Nachdem ihr euch frisch gemacht habt, erwartet euch euer erstes schmackhaftes veganes Abendessen, frisch zubereitet vorwiegend aus einheimischen saisonalen Produkten.  Die Kaliwa Lodge verfolgt außerdem einen nachhaltigen Tourismus. Neben Solarenergie, versuchen sie wo immer möglich, Papier einzusparen, schulen ihr Personal hinsichtlich Sparpotential bei Wäsche, Nutzung von lokalen, regionalen Produkten uvm. 

2. Tag, Am Fuße des Kilimanjaro

Nach einem reichhaltigen veganen Frühstück in der Lodge beginnt eure Tansania Reise mit einem Tagesausflug zu den zwischen dem Kilimanjaro und Arusha gelegenen Chemka Hot Springs. Diese heißen Quellen mit ihrem klaren, türkisfarbenen Wasser mitten in der Savanne sind eine herrliche Oase in idyllischer Landschaft mit dichten grünen Palmen und Feigenbäumen und laden zum Entspannen und Baden ein. Während eures Ausflugs fahrt ihr durch Masai-Gebiete. In den dörflichen Ansiedlungen begegnet euch das authentische tansanische Leben und ihr lernt bereits Interessantes über die Masai-Kultur kennen. Unterwegs genießen wir ein lokales veganes Mittagessen. Abendessen nehmt ihr in der Lodge ein.  

3. Tag, West Kilimanjaro - Ngabobo Massailand

Euer Tag startet wieder mit einem gemütlichen vegangen Frühstück in der Lodge. Anschließend fahrt ihr zum Ngabobo Maasailand in West Kilimanjaro. Hier erlebt ihr beeindruckende Landschaftskontraste zwischen üppiger Regenwaldvegetation und Maasai-Savanne. Die Gegend ist  geprägt von wilden Flüssen, Sümpfen und Akazienwäldern. Ihr erkundet auf eurer Fahrt das Massai-Land und die weite Steppe Tansanias. Euer Tagesziel ist die Maasai Lodge, deren 12 exklusive Bungalows mit handgefertigten Möbeln ausgestattet sind und die einen tollen Blick auf den Kilimanjaro, Afrikas höchsten Berg, bieten.

Euch wird hier einiges geboten wie eine Einführung in die Philosophie und Praxis der Permakultur (Landwirtschaft und Gartengestaltung im Einklang mit der Natur und unter Einbeziehung aller damit verbundenen Lebewesen), Wettbewerb im Speerwerfen- mit den Maasai, Kräuterwanderungen mit dem Schwerpunkt regionale Heilpflanzen, Meditationsräume, Sauna, Pool, Massage, Geschichten der Massai erzählt für die ganze Familie und natürlich Entspannung mit Sundowner. 

Africa Amini Life, die Betreiber der Maasai Lodge, verfügt über eigene Bildungs- und Sozialprojekte, um die lokale Bevölkerung zu unterstützen.  Dazu zählen ein Gesundheitszentrum für Benachteiligte und Schulen für mittellose Massai und Meru Kinder u. a. Weitere Informationen erhaltet ihr hier

4. Tag, West Kilimanjaro - Ngabobo Massailand

Ihr nehmt euer veganes Frühstück in der Lodge ein. Der Vormittag und Nachmittag stehen euch für die verschiedensten Aktivitäten in der Lodge und Umgebung zur Verfügung. Auf der Maasai- und Meru-Hochebene in 1.500 m Höhe zwischen Mount Meru und dem Kilimanjaro kann man hautnah die Weite Afrikas erleben. Erfahrene Guides führen durch die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt auf Wegen, die sonst nur den Einheimischen bekannt sind. Ob der Sumpf des Meru-Lands oder die Maasai-Steppe, beide Orte sind in ihrer Unberührtheit einzigartig.  

5. Tag, Tarangire Nationalpark

Heute  geht es nach dem Frühstück nach Arusha, wo ihr eine Stadtrundfahrt unternehmt. Während eines Besuches eines Dorfmarktes und des bedeutenden Arusha Markts taucht ihr ein in die lokale Kultur. Gemeinsam nehmt ihr dann ein indisch-geprägtes veganes Mittagessen im Baobab Restaurant ein. Am Nachmittag fahren wir weiter zum Tarangire Nationalpark mit dem Ziel Tarangire View Camp inmitten des Tarangire Nationalparks entlang eines Flussbettes im Schatten riesiger Akazien- und Leberwurstbäume. Mit nur sechs geräumigen Komfortzelten bietet das Camp ein exklusives “Bush Feeling”. Elefanten, Giraffen, Zebras und Antilopen sind nur einige der ständigen Besucher des Camps. Besonders in der Trockenzeit, wenn sich die zahlreichen Tiere am Fluss sammeln, beeindruckt der Nationalpark, in dem ihr ausgiebige Pirschfahrten unternehmt. Der Tarangire Nationalpark garantiert faszinierende Tier- und Vogelbeobachtungen. Uralte Affenbrotbäume, Wasserläufe, Grasebenen und Sümpfe prägen die herrliche Landschaft.

6. Tag, Tarangire Nationalpark

Nachdem ihr euer veganes Frühstück im Camp genossen habt, unternehmt ihr ganztägig Tierbeobachtungen im Tarangire Nationalpark. In dem 2.850 m² großen Park wachsen riesige Baobab Bäume und er wird durchquert vom ganzjährig wasserführenden Tarangire River. Obwohl der Fluss in der Trockenzeit nur noch ein schmales Rinnsal ist, finden sich dann große Herden von Elefanten, Gnus, Zebras, Büffel, Impalas und Kuhantilopen ein. Die hier beheimatete größte Gnukonzentration außerhalb der Serengeti liefert Raubtieren reiche Beute. Außerdem ist es der einzige Platz in Tansania, an dem Oryxantilopen leben.   

7. Tag, Lake Manyara Nationalpark

Nach dem Frühstück brecht ihr auf in Richtung Lake Manyara Nationalpark. Das Schutzgebiet umfasst einen Großteil des gleichnamigen Sodasees, der saisonal von riesigen Flamingokolonien und vielen anderen Wasservögeln besucht wird. An den Seeufern lassen sich Elefanten, Flusspferde, Büffel, Meerkatzen, Zebramangusten und verschiedene Gazellen und Antilopen beobachten. Bekannt geworden ist der Park durch die Sichtung von Löwen, welche auf Bäume kletterten. Dieses Verhalten ist eigentlich sehr untypisch für Löwen, es kann aber mittlerweile auch in weiteren Parks beobachtet werden. Grundsätzlich gehört natürlich eine große Portion Glück dazu um Raubkatzen zu sehen und vor allem um Löwen in einem Baum zu erspähen.

Nach einer morgendlichen Wildbeobachtungsfahrt im Park wird euch ein traditionelles Swahili Mittagessen in einer schönen Bananenplantage mitten im Mto wa Mbu Dorf serviert. Am Nachmittag wird euch ein erfahrener Englisch-sprechender Guide, der im Dorf aufgewachsen ist, auf einem Spaziergang durch das Dorf Mto wa Mbu großartige Einblicke in die traditionelle einheimische Kultur geben. So besucht ihr die lokale Bauernhöfe und Häuser, den Markt und Mühlen.  

 

Nachdem ihr alles ausgiebig erkundet habt, geht es weiter zur Rhotia Valley Tented Lodge, wo euer veganes Abendessen auf euch wartet. Die Lodge liegt auf einem Hügel in der nördlichen Safari-Gegend von Tansania, einer authentischen afrikanischen ländlichen Gegend in Rhotia, in der Nähe von Karatu.

Mit eurem Aufenthalt in der Lodge unterstützt ihr die Entwicklung und Gesundheit der einheimischen Kinder, da die Erträge direkt an ein von der Lodge geleitetes Kinderheim und zwei Schulen in Rhotia gehen. Das Rhotia Valley Children's Home ist ein sicheres und fürsorgliches Zuhause für Waisenkinder aus der lokalen Gemeinschaft. Es hilft Kindern, die keine Familie haben, eine bessere Zukunft zu haben. Derzeit leben im Waisenhaus ca. 40 Kinder.

Darüber hinaus werden durch den Tourismus Arbeitsplätze für die lokale Gemeinschaft geschaffen, nicht nur in der Lodge, sondern auch in der hauseigenen Bäckerei, im Coffee Corner, im Garten und dem neuen Trainingszentrum. Rhotia Valley folgt dem Global Code of Ethics for Tourism.

8. Tag, Ngorongoro Krater - Serengeti Nationalpark

Nach dem Frühstück geht es weiter in das Hochland. Ihr fahrt durch die Ngorongoro Conservation Area und sobald ihr den Kraterrand erreicht habt, erschließt sich der Blick in die riesige Caldera des Ngorongoro Kraters. Während der 5-stündigen Kratertour werdet ihr fasziniert sein beim Anblick der weltweit größten Caldera mit seinem unglaublichen Tierreichtum. In den Grassteppen und Akazienwäldern findet ihr fast jeden Vertreter der ostafrikanischen Savannenlandschaft. Nicht selten lassen sich die Big Five – Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn und Leopard – innerhalb weniger Stunden beobachten. Auf der Fahrt zu eurer Unterkunft in der Serengeti erschließt sich euch eindrucksvoll die Herkunft des Namens Serengeti, der sich vom Maasai Wort Siringitu ableitet und „die endlose Ebene“ bedeutet. Die Grassavannen in der südlichen Serengeti reichen bis zum Horizont und werden nur durch sogenannte Kopjes, bizarren Felsformationen, unterbrochen. Dies sind die idealen Jagdreviere für Geparde und andere Großkatzen. In dieser eindrucksvollen Landschaft genießt ihr unterwegs ein veganes Picknick. Am späten Nachmittag erreicht ihr euer heutiges Tagesziel, das Serengeti Kati Kati Camp. Ihr entspannt bei einem leckeren Abendessen und übernachtet umgeben vom authentischen Afrikaflair.

9. & 10. Tag, Serengeti Nationalpark

Zwei Tage stehen für Beobachtungsfahrten in der Serengeti zur Verfügung. Je nach Jahreszeit lässt sich auch die große Migration hunderttausender Gnus und Zebras beobachten. Üblicherweise ziehen diese Herden während der kleinen Regenzeit im Oktober und November von der kenianischen Masai Mara durch die nördliche Serengeti zu den Ebenen im Süden. Nach der großen Regenzeit im April, Mai und Juni ziehen die Herden langsam durch die westliche und nordwestliche Serengeti wieder zurück. Durch Schwankungen der Niederschläge kann sich dieser Zeitplan aber verschieben und die Tiere sich in anderen Gebieten aufhalten. Euer Guide weiß, wo sich die Tiere aufhalten, und wird euch zu den besten Beobachtungsplätzen fahren. Unterwegs entspannt ihr wieder bei einem vorbereiteten Picknick.

Bitte beachtet, dass die Camps je nach Tiermigration an diesen Tagen wechseln. Siehe Unterkünfte.

11. Tag, Heimreise oder Anschlussprogramm

Nach einem gemütlichen Frühstück wird es Zeit, die Rückfahrt nach Arusha anzutreten. Ihr tretet entweder wahlweise die Heimreise an oder verlängert eure Reise auf Sansibar. 


Anschlussprogramm auf Sansibar

11. bis 14. Tag, Sansibar

Ihr werdet zum regionalen Flughafen von Arusha gebracht. Mit dem Flugzeug geht es von Arusha nach Sansibar um 13.00 Uhr - 14.15 Uhr (Freigepäck inklusive 25 kg Handgepäck). Bei der Ankunft am Sansibar International Airport werdet ihr begrüßt und zu eurem Hotel, dem Baladin Zanzibar Beach Hotel, gebracht. 

 

Die kommenden Tage stehen euch zur Entspannung zur Verfügung. Das Baladin befindet sich direkt am wunderschönen Sandstrand von Michamvi. Überall im Baladin Zanzibar findet ihr liebevolle Details, wie ein Dhow-Boot, das als Bar genutzt wird. Ihr übernachtet  in einem der 8 nachhaltigen Bungalows (ohne Klimaanlage – spezielle Bauweise, die Räume natürlich kühlt) mit zwei Etagen. Einige Zimmer haben Meerblick. Entspannt direkt am Außenpool oder am Meer. Das Baladin Zanzibar verfügt über eine herausragende Küche.  Jeden Tag gibt es vegane Optionen auf der Speisekarte. 

 

Besonderheit Februar Termin 2020: Sauti za Busra Festival in Stone Town

Zum Auftakt unserer ersten veganen Tansania Safari besuchen wir das Sauti za Busra Musik-Festival. Sauti za Busara bringt Menschen unterschiedlicher Kulturen und Traditionen zusammen, um afrikanische Musik unter afrikanischem Himmel zu feiern. Das Festival beinhaltet einen Karneval in Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und NGO's.  

15. Tag, Heimreise

Nach dem Frühstück  habt ihr den Vormittag noch zur freien Verfügung, um am Pool oder am Strand zu entspannen. Am Nachmittag heißt es dann Abschied nehmen, im Gepäck viele eindrucksvolle Erinnerungen. Ihr werdet zum Flughafen gefahren, um euren Heimflug anzutreten.