Unsere veganen Tansania-Reisen


Tansania - "jenseits von afrika"


Entdeckt mit uns auf unserer veganen Reise  in Tansania, eines der schönsten Länder Afrikas. Ihr werdet beeindruckt sein von den unzähligen facettenreichen Naturschönheiten wie der Serengeti, den zahlreichen Nationalparks, dem Kilimanjaro und den weißen Badestränden auf der Insel Sansibar sowie von seiner unvergleichlichen Tierwelt.

Wenn auf eurer Safari die Tierherden während der Großen Migration unmittelbar vor euch vorbeiziehen, sich tropische Vegetation, Regenwald, Savannen, imposante Bergmassive, Seen und malerische Strände abwechseln, werdet ihr unvergessliche Erlebnisse haben. In diesem ostafrikanischen Land werdet ihr sprichwörtlich das „Jenseits von Afrika“-Gefühl erleben.

Ihr unternehmt auf eurer veganen Reise Ausflüge und Safaris zu den Hauptattraktionen im nordöstlichen Teil Tansanias – in den Tarangire-Nationalpark, den West-Kilimanjaro, den Lake Manyara Nationalpark, den Ngorongoro Krater und in den Serengeti Nationalpark. Ausklingen lasst ihr eure Reise wahlweise am Traumstrand auf der Insel Sansibar.

Wir zeigen euch auf unserer veganen Reise in Tansania die traditionellen Lebensweisen der ethnisch verschiedenartigen Bevölkerungsgruppen, insbesondere der Massai und Makonde, die ihr in ihrer heimischen Umgebung besuchen werdet.

Wir haben selbst für euch vor Ort die besten Destinationen für vegane Reisen ausgewählt und kümmern uns um die leckere vegane Verpflegung sowie die gesamte Organisation der Reise. 

Landschaften & Sehenswürdigkeiten


In Tansania findet ihr eine faszinierende landschaftliche Vielfalt: Eine ausgedehnte Küstenebene mit tropischer Vegetation, im Norden die über 1.000 m hoch gelegene Massai-Savanne sowie das Hochplateau im Süden, das bis zum Malawisee reicht. Quer durch Tansania ziehen sich der Ostafrikanische Graben, eine tektonischen Bruchzone mit riesigen Kratern und Vulkanen wie der Mount Rungwe (2.960 m) und der Mount Meru (4.562 m). Im Nordosten des Landes nahe der Grenze zu Kenia erhebt sich das höchste Bergmassiv Afrikas, das Kilimanjaro-Massiv, dessen höchste Stelle – der Uhuru Peak – auf dem Berg Kibo (5.895 m) liegt.

Tansania grenzt auch an drei der größten Seen Afrikas: im Norden an den Viktoriasee, im Westen an den Tanganjikasee und im Süden an den Malawisee. Im Nordwesten Tansanias breitet sich einer der bekanntesten Nationalparks Afrikas, die Serengeti (in der Massai-Sprache „unendliches Land“), aus. Dort könnt ihr  die dort heimischen "Big 5" (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn) erleben.

Feucht- und Trockensavannen bedecken weite Flächen Tansanias, in denen ihr vorwiegend Schirmakazien und Baobab-Bäume findet. Halbwüsten und Küstenebenen (zum Teil mit Mangrovensümpfen) machen übrige Landschaft aus.

 

Auf eurer veganen Reise entdeckt ihr mit uns die Höhepunkte des Nordens Tansanias, zu denen  gehören:

Der Serengeti-Nationalpark, Teil des Weltnaturerbes der UNESCO, mit den endlosen Gras- und Savannenebenen und ihrem unvergleichlichen Tierreichtum.

Das Ngorongoro Conservation Area, nordwestlicher Teil des Serengeti-Nationalparks, ist Lebensraum der Massai und grenzt nördlich an den Ol Doinyo Lengai, den heiligen Gottes-Berg der Massai. Der deutsche Zoologe Bernhard Grzimek (bekannt durch seinen Dokumentarfilm „Die Serengeti darf nicht sterben“) engagierte sich für die Gründung dieses Schutzgebietes Ende der 50er Jahre. Seitdem erleben wir dort den Einklang von Naturschutz, Tourismus und Weidewirtschaft der Massai.

Der Ngorongoro-Krater als größter Kraterkessel der Welt ist eine der Hauptattraktionen. Dort leben ganzjährig ca. 25.000 Tiere, darunter Löwen, Elefanten, Gnus und Zebras. Die landschaftliche Schönheit sowie Anzahl und Vielfalt der hier lebenden Tiere machen den Ngorongoro-Krater zu einem besonderen einmaligen Naturerlebnis.

Der Tarangire-Nationalpark zählt er zu den bedeutendsten, fünf größten Nationalparks in Tansania. Ihr trefft hier auf die größte Population wild lebender Tiere außerhalb der Serengeti. Er wird vom gleichnamigen Fluss durchzogen, der selbst in der Trockenzeit Wasser führt und somit die Lebensgrundlage für unzählige Tierarten bildet.

Der Lake Manyara Nationalpark ist eine einzigartige atemberaubende Landschaft umgeben von einem grünen Waldgürtel vor dem Hintergrund der imposanten Steilwand des Rift Valley. Die landschaftliche Vielfalt reicht von dschungelartigen Wäldern bis zu trockenen Savannen. Die aus dem Steilhang über die Klippen herabfließenden Bäche und Wasserfälle bringen die Vegetationsvielfalt hervor. Auf grünem Grasland weiden  große Büffel-, Gnu- und Zebraherden ebenso wie die majestätisch schreitenden Giraffen.

West Kilimanjaro ist ein Juwel fernab des Massentourismus mit authentischer Busch-Atmosphäre und beheimatet gleichfalls die halbnomadischen Massai. Hier trefft ihr auf Löwen und Elefantenherden, die aus Südkenia in den Kilimanjaro-Nationalpark herüberziehen.

 

Die Insel Sansibar mit feinstem, weißen Sand, türkisfarbenem Meer, Kokospalmen bietet traumhafte postkartenreife Fotomotive. Hier erholen wir uns nach der Rundreise an einem der schönsten Strände Afrikas. Stone Town als Hauptstadt ist voller Kontraste. Seit 2000 gehört die Altstadt von Sansibar-Stadt, die Häuser bestehen größtenteils aus Korallenstein, zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die schmalen Gassen sind von kleinen Läden gesäumt, in denen afrikanisches Handwerk, Gewürze und bunte Tücher (Kangas für Frauen, Kikoys für Männer) angepriesen werden. Auf dem Darajani-Markt überwältigt einen die bunte Vielfalt einheimischer Obst- und Gemüsesorten. Empfehlenswert ist der Besuch einer der Farmen, wo Muskat, Pfeffer, Nelken, Kardamom, Zimt, Ingwer, Vanille und vieles mehr angebaut werden, die im Laufe der Jahrhunderte von Händlern hergebracht wurden und hier bestens gedeihen. Die Gewürze werden auch als Naturmedizin verwendet. 

Kultur, Sprache & Religion


Auf eurer veganen Reise werdet ihr ausreichend Gelegenheit haben das Leben der einheimischen Bevölkerung Tansanias in ihrer ethnischen Vielfalt mit jeweils eigenen Sitten und kulturellen Merkmalen sowie speziellen Lebensweisen kennen zu lernen.

 

Die Bevölkerung auf dem Festland besteht zu 99 % aus Schwarzen (davon 95 % Bantu), die über 130 verschiedenen Ethnien angehören. Die Makonde leben im Süden und die Massai machen etwa 3 % der Bevölkerung aus. Auch Nachfahren der früheren Einwanderer aus Arabien und dem seinerzeit unter britischer Herrschaft stehenden Indien bevölkern Teile Tansanias. 

Etwa 90 Prozent der Einwohner sprechen Bantusprachen. Offizielle Amtssprache ist Kisuaheli, Bildungs- und Verkehrssprache: Englisch.

 

Religion, Glaube und traditionelle Bräuche spielen eine wichtige Rolle. Im Binnenland hat sich das Christentum (zwischen 30 und 40 % der Bevölkerung, meist katholisch) sehr verbreitet. Der Norden und das Küstengebiet sowie die ehemaligen Karawanenstraßen sind überwiegend islamisch geprägt (ca. 30 und 40 % der Bevölkerung, auf Sansibar mindestens 98 %). 

 

Traditionelle Kunst wird in Tansania stark gepflegt, was ihr auf eurer veganen Reise in der jeweiligen Kultur, in den Bräuchen und der Handwerkskunst wiederfinden werdet. Sie sind vielfältig wie die Bevölkerung und stark von Religion und Mythologie geprägt.

Holzverarbeitung und Schnitzkunst dominieren im Kunsthandwerk. Besonders beeindruckend ist die Schnitzkunst der Makonde, eines im Südosten Tansanias lebenden Bantuvolkes. Im Küstenbereich und Sansibar findet ihr arabisch- und persisch- beeinflusste Holzverarbeitung wie orientalische Ornamente auf vielen reich verzierten Türen, insbesondere in der Altstadt „Stone Town“.

Die Töpferkunst gehört ebenfalls zum traditionellen Kunsthandwerk, das in Tansania vorwiegend von Frauen ausgeübt wird, die handgeformten Ton dekorieren.

 

Religion und Rituale kommen besonders in traditioneller Musik (auch „ngoma“ genannt) und im Tanz zum Ausdruck. Dabei ist die Trommel das ursprünglichste und bei Feste, Zeremonien und Tänzen dominierende Instrument.

Im Verlaufe eurer veganen Reise erlebt ihr auch die Sitten, Gebräuche und Lebensumstände der berühmten Hirtennomaden Massai mit ihrer traditionellen Kleidung, die ihr an den meist roten Umhängen, den kahlen Köpfen und den Hals- und Armbändern erkennt. 

Essen & Trinken


Die tansanische Küche basiert auf im Land angebauten Nahrungsmitteln. Also die besten Voraussetzungen, um euch mit leckeren veganen Speisen zu verwöhnen. Eines der Hauptgerichte in Tansania ist Ugali, ein Maisbrei.

In weiten Teilen Tansanias gehören Bananen zu den wichtigsten Nahrungsmitteln, unterschiedlich zubereitet: frittiert, geröstet, gegrillt oder gebraten. Entlang der Küste findet ihr Reis als eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Zudem ist die Gegend reich an Gewürzen wie Nelken, Zimt oder Pfeffer, die mit dem Reis zu einem Gericht namens Pilau verarbeitet werden. Das traditionelle Ugali und Bananen werden mit regional erhältlichem Gemüse – meist aus Eigenanbau - kombiniert.

Als Zutaten und Beilagen werden gern verwandt: Sukuma Wiki, Amaranth Blätter (Mchicha), Matembele (Süßkartoffelblätter), Maismehl, Kochbananen, Paprika (Pilipili hoho), Kokosnuss, Bajia Za Dengu, Bahjia (Erbsen-Linsen-Bällchen), Viazi (frittierte Kartoffelbällchen), Kachumbari (Salat), Pili Pili Sauce (Chili-Sauce), Mboga (Gemüse-Kokos-Sauce), Sambusa, Chapati (Maismehl-Pfannkuchen).

 

Bis auf im Arabisch geprägten Sansibar findet man in den Hotels und Restaurants Tansanias internationale Speisen auf mittlerem bis sehr guten Niveau. Camps und Lodges bieten je nach Preisklasse hervorragende internationale Küche an, oft verfeinert mit südafrikanischen Obst- und Gemüsesorten oder Gewürzen. So werdet ihr auf eurer veganen Reise in den Camps und Lodges mit ausgewählten veganen Speisen, deren Zubereitung ihr von Zeit zu Zeit gern beiwohnen könnt, bestens verwöhnt.

 

Als Getränke wird in Tansania gern Chai Maziwa (Chai-Tee) bevorzugt, der besonders zum Frühstück mit frischen Mandazi (kleine Donut ähnliche Teigbällchen) beliebt ist. Ihr findet aber auch eine Vielzahl frischer Teesorten, die an den Berghängen im Land wachsen. Außer schwarzem Tee gibt es auch mit Ingwer gewürzten Tee, der gesund und belebend ist. 

In Tansania gedeihen auch Kaffeepflanzen prächtig. In den Usambara-Mountains im Osten des Landes kann man die Ernte und Verarbeitung der Kaffeekirschen live miterleben. Kaffeeliebhaber kommen also auch auf ihre Kosten. 

 

Für Bierliebhaber ist die einheimische Braukunst interessant. Heimische Biere sind Kilimanjaro, Serengeti und Safari. Konyagi - ein dem Gin ähnelnder Schnaps - gibt es für Freunde des schärferen Alkohols.  

Klima


Tansania wird von wechselfeuchten Tropen mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten beherrscht und kann grundsätzlich ganzjährig bereist werden. Klimatisch unterscheidet sich die flache Küstenregion mit tropischen Verhältnissen von den eher gemäßigten Bergregionen. An der Küste sind überwiegend warme bis heiße Temperaturen und eine vergleichsweise hohe Luftfeuchtigkeit zu verzeichnen. In den Hochebenen, insbesondere im Zentralplateau, herrschen eher hohe Tagestemperaturen und recht niedrige Nachttemperaturen. Während der Wanderungen oder Safaris in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden muss man sich auf empfindliche Kälte einstellen.

 

Im Nordosten und Norden, d. h. die beliebtesten Safari-Gebiete wie den Ngorongoro Krater und die Serengeti, sind die beiden Regenzeiten zu beachten: von Mitte März bis Ende Mai/Anfang Juni die große Regenzeit, die je nach Stärke auch die Passierbarkeit von Straßen und Wegen einschränken kann. Im Oktober/ November die kleine Regenzeit, meist weniger ausgeprägt.

So empfiehlt sich für Safaris als bevorzugte Reisezeit Mitte Juni bis Ende September sowie Mitte Dezember bis Anfang März. Ein großer Vorteil für die Tierbeobachtung in der Trockenzeit ist, dass die Wasserstellen sehr abgenommen haben und die Tiere sich an den wenigen verbliebenen versammeln.

 

Am Kilimanjaro sinken die Temperaturen mit steigender Höhenlage. Die Äquatornähe sorgt für geringe Schwankungen im Jahresverlauf, jedoch gelten auch für das Trekking gewisse Einschränkungen durch die Regenzeiten. Die beste Reisezeit für Aktivurlauber liegt  in den Monaten August bis Oktober mit sehr guten Sichtweiten. Im April, Mai und November sind die Pfade meist rutschig und nicht gefahrlos begehbar.

 

Die Regenzeit an der Küste zeichnet sich durch Schwüle und meist drückende Hitze aus. Auch für die Küstenregion und einen Badeurlaub Sansibar empfehlen sich die Monate Dezember bis März und Juni bis Anfang Oktober. 

Währung


Offizielle Landeswährung ist der Tansanische Schilling (TZS). 1 Euro entspricht 2.687,21 TZS (Stand September 2018). Ein tansanischer Schilling wird in 100 Senti unterteilt, Münzen befinden sich inflationsbedingt seit den 90er Jahren nicht mehr im Umlauf. Während der Dollar vor allem in touristischen Gebieten als Parallelwährung und inoffizielle Zweitwährung des Landes gilt, ist die Akzeptanz des Euro nicht sicher und der Reisende sollte auf keinen Fall mit Wechselgeld rechnen.