Unsere brasilien-Reisen


Elefanten vegane Botswana-Reise

Brasilien - amazonas, regenwald und türkisblaues Meer


Brasilien - ein Land voller Kontraste und Facetten. Wer denkt nicht gleich an Karneval in Rio, Samba, Strand und Sonne. Doch damit wird Brasilien gründlich unterschätzt. Neben der puren Lebensfreude der Bewohner gibt es wunderschöne Naturhighlights, die ihr mit uns erkunden könnt. 

Auf euch warten die tollen Strände Rios, leckere vegane Erkundungstouren in Ipanema oder im Flamengo Park, atemberaubende Übernachtungen im Regenwald und im Amazonas mit speziellen Wander-, Natur- und Entdeckungstouren, z. B. auf einer Canopy-Tour durch die riesigen Bäume und auf verschiedenen Lehrpfaden. Ihr erlebt die Iguassu Wasserfälle an der Grenze zu Argentinien und lasst euch von unseren liebevoll ausgewählten Unterkünften komplett vegan bekochen. Neben der tollen Naturschauspiele lernt ihr auch das urbane pulsierende Leben in Rio de Janeiro und die Geschichte Manaus, dem Tor zum Amazonas, kennen.  Dabei haben wir euch genug Zeit eingeplant, um Brasilien so richtig zu genießen. 

Landschaften & Sehenswürdigkeiten


Brasilien ist mit einer Gesamtfläche von 8.514.215 km² das größte Land Südamerikas und das fünftgrößte Land der Welt. Es grenzt an 10 unterschiedliche südamerikanische Staaten (Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Uruguay). Ein weiter Teil des Landes im Osten liegt am Atlantischen Ozean. Die Hauptstadt Brasilia liegt im Landesinneren, während die bekannteren Städte wie São Paulo oder Rio de Janeiro an der Küste zum Atlantik liegen. Brasilia hat ca. 2,6 Millionen Einwohner und bildet den Bundesdistrikt "Distrito Federal do Brasil".

 

Die Landschaft umfasst im Wesentlichen das Bergland von Guayana, das Brasilianische Bergland und das Amazonastiefland.

Das Bergland von Guayana ist eine dicht bewaldete Hochlandregion mit sehr hohen Niederschlägen. Die Region ist kaum erschlossen. Granitberge mit tafelartigen Sandsteindecken erreichen hier eine Höhe von bis zu 2.800 m.

 

Im Süden liegt das grüne Amazonastiefland mit dichtem tropischen Regenwald und undurchdringlichem Dschungel. Das Amazonastiefland nimmt mehr als ein Drittel der Gesamtfläche des Landes ein

 

Im Osten bzw. bis über den größten Teil des Südostens erstreckt sich das Brasilianische Bergland mit einer Fläche von rd. 5 Mio. km² bis zu 2.900 m hoch. Grasfluren und Trockenwald durchziehen zahlreiche gewaltige Gebirgsketten. Malerische Flusstäler und grüne Wälder prägen die beeindruckende Landschaft. 

 

Der bekannteste Fluss ist der Amazonas als zweitlängster Fluss der Welt. Er bildet mit den Nebenflüssen Rio Madeira und Rio Negro ein riesiges Flusssystem im Norden Brasiliens, welches im Atlantischen Ozean mündet. Der Tropische Regenwald als größte zusammenhängende Waldfläche der Welt beeindruckt mit seiner üppigen artenreichen Tier- und Pflanzenwelt.

Atemberaubende Naturschauspiele locken Reisende an, wie die Iguaçu-Wasserfälle im südlich nahe der argentinischen Grenze gelegenen Iguaçu Nationalpark . Sie sind dreimal größer als die Niagarafälle.

 

Die größte Lagune Brasiliens, die Lagoa dos Patos mit über 10.000 km², ist Süden bei Rio Grande mit dem Atlantischen Ozean verbunden.

 

Der weltberühmte Strand am Atlantik, die Copacabana, mit einer Länge von vier Kilometern, liegt inmitten von Rio de Janeiro. Der Strand erinnert an die Form eines Halbmondes und wird von einer schwarz-weiß gepflasterten Uferpromenade gesäumt. Unmittelbar dahinter liegt der gleichnamige Stadtteil. Bekannt ist der Strand durch seine lockeren Atmosphäre sowie das ruhige und klare Wasser. Die Einheimischen bezeichnen die Copacabana auch „Princesinha do Mar“ („Kleine Meeresprinzessin“).

Im Stadtteil Ipanema befindet sich ein gleichfalls bekannter Strand, jedoch mit wilderem Wasser.

 

Aufgrund der natürlichen Bedingungen ist Brasilien mit den über 55.000 Blütenpflanzen, 3000 Süßwasserfischen, 920 Amphibien, 740 Reptilien und 50 Primatenarten das artenreichste Land der Welt. 

 

Mit ausgedehnten Sanddünen, türkisfarbenen Süßwasserlagunen und Mangroven ist der noch weitestgehend von Touristen unberührte Strand bei Jericoacoara im Nordosten Brasiliens ein wahrer Insidertipp.

 

Zu einer der ältesten Städte des Landes gehört Olinda, übersetzt „Oh, wie schön“. und zum UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Stadt ist gleichfalls ein echter Insidertipp, da von Touristen noch nahezu unerschlossen. Ein echtes Paradies mit klarem Wasser und fast leeren, weißen Sandstränden in einer hügeligen Tropenlandschaft im Osten des Landes. 

Das Paradies auf Erden ist auf den brasilianischen Inselgruppen vulkanischen Ursprungs "Fernando de Noronha" im Atlantik zu finden. 

Dies sind bei weitem noch nicht alle Naturwunder und Sehenswürdigkeiten., ihr erhaltet jedoch einen Eindruck, was euch bei eurer veganen Reise durch Brasilien erwartet!

Kultur, Sprache & Religion


Das südamerikanische Land Brasilien ist flächenmäßig sowie auch bevölkerungsmäßig der fünftgrößte Staat auf der Erde und mit über 192 Millionen Menschen auf dem Kontinent Südamerika bevölkerungsreichste Land. Ungefähr 22,4 Einwohner leben auf einem Quadratkilometer.

Es stellt sich die Frage, woher der Name des Landes kommt. Dieser geht auf den portugiesischen Namen des Brasilholz-Baumes zurück. Als einziges Land des amerikanischen Kontinents gilt als Amtssprache Portugiesisch.

Brasilia ist die Hauptstadt des Landes und zählt circa 2,6 Millionen Einwohner.

Mit über 20 Millionen Einwohnern ist Sao Paulo die einwohnerstärkste Stadt Brasiliens und die bevölkerungsreichste Stadt südlich des Äquators. Gleichzeitig ist Sao Paulo industrieller Ballungsraum sowie wichtigste Stadt Brasiliens in puncto Wirtschaft, Finanzen und Kultur.

Insgesamt besteht das Land aus 26 Bundesstaaten sowie einem Bundesdistrikt, genannt Distrito Federal. Mit knapp zwölf Millionen Einwohnern ist Rio de Janeiro die zweitgrößte Stadt Brasilien sowie gleichzeitig Hauptstadt des Bundesstaates mit selben Namen.

 

Brasiliens Bevölkerung ist sehr jung. Über 28 Prozent der Einwohner sind jünger als 15 Jahre. 

55 Prozent der Brasilianer sind europäischer Abstammung:: 32 Prozent Mulatten (Mischlinge mit schwarzen und weißen Vorfahren) 11 Prozent Afroamerikaner, 2 Prozent Andere.

 

Rrd. 64 % der Bevölkerung zur bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche, wobei seit Jahren ein Rückgang zu verzeichnen ist. Teile des brasilianischen Katholizismus sind stark von afrobrasilianischen Traditionen beeinflusst. 

 

Portugiesisch ist alleinige Amtssprache und für mindestens 97 % der Bevölkerung Muttersprache. Die Indianersprachen werden nur noch von etwa 0,1 % der Bevölkerung gesprochen, dazu ählen Guaraní, Makú, Tupi und Gês, wobei die letzten beiden vorrangig im Amazonasgebiet verbreitet sind, wo der Einfluss der Europäer gering blieb. In den Küstengegenden sind die Indianersprachen praktisch vollständig verdrängt worden. Guaraní hatte zu Kolonialzeiten eine größere Bedeutung und ist nur knapp daran gescheitert, Amtssprache des Landes zu werden. Insgesamt werden in Brasilien 188 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen.

Aufgrund der Einwanderung gibt es in Brasilien zahlreiche Minderheitensprachen. Bis zu 1,5 Millionen Brasilianer sprechen Deutsch als Muttersprache. Damit ist Deutsch die zweithäufigste Muttersprache des Landes.

 

Die brasilianische Kultur beweist einem hohen Umfang an Diversifikation. Mit der Zeit vermischten sich die Ethnien, Kulturen und verschiedenen Nationen und daraus entwickelte sich langsam ein neues Ganzes. Es entstand eine multikulturelle und multiethnische Bevölkerung. Es wird auch vom Schmelztiegel Brasilien gesprochen. Oft wird dieser auch als Mythos bezeichnet. Wie man es auch drehen und wenden mag – die 500 jährige Einwanderung-Geschichte nach Brasilien hat die Kultur des Landes geprägt. Und es gibt vom Aussehen her betrachtet nicht den typische/n Brasilianer/in. Von Schwarz über Braun bis Weiss und Gelb alle sind sie Brasilianer und fühlen sich als Brasilianer, fühlen sich als eine Nation und sie alle sprechen das brasilianische Portugiesisch.

Essen & Trinken


So groß und abwechslungsreich wie Brasilien sich präsentiert, so bunt sind auch die kulinarischen Angebote des Landes. Die typische brasilianische Küche ist vor allen Dingen geschichtlich geprägt. Einwanderer von verschiedenen Kontinenten und besonders die Kolonialmacht Portugal beeinflussten die Entwicklung der Speisen und Getränke.

 

Traditionell haben sich die ursprünglich angebauten Pflanzenarten wie Reis, schwarze Bohnen, Bacalhau (eine Fischart) oder Maniok einen festen Platz auf den Tellern des Landes gesichert.

Auch Brasilien gehört zu den Ländern, in denen vegane Ernährung immer beliebter wird. Die Restaurants, insbesondere in den großen Städten, bieten mehr vegane Optionen. Für die, die ein ethisches Leben in Brasilien führen wollen, ist es sehr einfach, vegane Produkte zu finden. 

 

Aufgrund des Angebotes an reichlich frischem Obst und Gemüse gibt es natürlich eine große Auswahl für vegane Gerichte.

Das Nationalgericht Feijoada – ein Eintopf mit Bohnen meist schwarze Bohnen, Farofa, Couve mineira (Grünkohl) und Molho da pimenta. Letzteres ist eine pikante bis scharfe Pfeffersauce. Für Farofa wird Maniokmehl in einer Pfanne etwa 10 Minuten geröstet, danach Butter (oder pflanzliche Alternative) untergerührt und gebraten bis das Mehl goldgelb ist. 

 

Bekannt ist auch die Tacacá. Das ist eine Suppe aus Jambublättern und Maniok, Knoblauch, Zwiebeln sowie getrocknete Krabben und Chili.

In Brasilien wird es euch an nichts fehlen während eurer veganen Reise. 

Klima


Das Klima in Brasilien ist aufgrund der Nähe  zum Äquator in allen drei Klimazonen des Landes meistens ganzjährig heiß und tropisch. Die unterschiedlichen Klimazonen ermöglichen es dem Urlauber, das Land das ganze Jahr über zu bereisen. Es gibt den heißen, tropischen Norden, die subtropische Landmitte und den Süden, wo der Wechsel der Jahreszeiten durch den Antarktiswind spürbarer ist und wo es schonmal kälter werden kann.

 

Fast der gesamte Norden Brasiliens wird vom Amazonasbecken erfasst. Die Regenwälder benötigen ein feucht tropisches Klima, hohe Temperaturen mit reichlichen Niederschlägen.Das ganze Jahr über kann es vorkommen, dass es in den Amazonasbecken zu heftigen Regenfällen kommt, die über einen extrem langen Zeitraum anhalten. Es gibt kaum Trockenphasen im Norden. Die heißesten Monate sind von Juni bis August, in denen die reguläre Temperatur selten unter 36° C fällt. Die Luftfeuchtigkeit liegt dabei bei fast 80 Prozent.

 

Trotz der heißen Hauptzeit unterscheiden sich die anderen Monate nicht sehr voneinander, denn im Jahresmittel betragen die Temperaturen zwischen 27 und 32 °C. Die Schwankungen des Klimas sind mit Ausnahme von kurzen, kühleren Antarktiswinden, die zwischen Mai und September auftreten können, nur sehr gering. Gemäßigter ist das Klima jedoch im Nordosten Brasiliens, dort gibt es weniger Regenfälle und eine trockenere und somit mildere Hitze. 

Währung


Bezahlt wird in Brasilien mit Real (Geldscheine) und Centavos (Münzen). 

1 real = 100 centavos.

1 EUR = 3,7519 BRL

1 BRL = 0,26653 EUR

 

Wie in jedem Reiseland ist es günstiger, Bargeld erst vor Ort. 

Das gängigste und sicherste Zahlungsmittel in Brasilien ist die Kreditkarte; auch für Geldautomaten. VISA und Mastercard sind am weitesten verbreitet. 

Ihr solltet jedoch immer auch einen kleinen Betrag centavos in der Tasche haben für Verkehrsmittel und Co.